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View Poll Results: Mit welcher Kurbellänge fährt ihr Uphills ?
125 mm 2 14.29%
137 mm 5 35.71%
145 mm 3 21.43%
150 mm 4 28.57%
Voters: 14. You may not vote on this poll

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Old 2018-09-28, 07:57 AM   #1
unikum
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Mit welcher Kurbellänge fährt Ihr Uphill ?

Ich war gestern erst zum 2. Mal in diesem Jahr auf meinem Hausberg unterwegs
650 Hm Uphill / Downhill

Der Aufstieg war moderat über Teerstrassen so um 10%, mal mehr mal weniger.

Ich bin in der Regel mit Dualkurbeln unterwegs 125mm im Flachen und 150mm für Up/Downhill

Im Frühling kämpfte ich mich da hoch auf 150mm Kurbellänge. Gestern war ich zu faul um auf 150mm zu schrauben und ich fuhr einfach mal auf 125mm los. Die Idee war mal unterwegs umzuschrauben.

Doch denkste ich kam den Berg auf 125mm mindestsogut, wenn nicht besser hoch. OK Kondition im Herbst ist immer besser, aber dennoch frage ich mich was wohl die optimale Kurbellänge für diesen Berg Uphill wäre.

Zur Auswahl stehen 125, 137, 145 und 150mm

Mit welcher Länge fährt Ihr Uphills ?
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Fährt seit 1981 Einrad..26 Zoll ist meine bevorzugte Radgrösse.

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Last edited by unikum; 2018-09-28 at 08:06 AM.
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Old 2018-09-28, 08:35 AM   #2
Yeti
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Den beschriebenen Effekt habe ich auch schon beobachtet. Insofern fahre ich manchmal mit 125mm, manchmal mit 150mm. Je nach Tagesform und Lust zum Umschrauben.
Wäre schön, wenn man in der Umfrage mehr als eine Antwort ankreuzen könnte.
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Wolfgang

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Originally Posted by some mountain biker
War für mich sowas wie eine Yeti-Sichtung. Hätte nie gedacht, daß das geht ...
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Old 2018-09-28, 08:57 AM   #3
unikum
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Sorry kann es leider nicht mehr ändern, geht nur eine gewisse Zeit lang.
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Old 2018-09-28, 10:23 AM   #4
kunstrasen
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Ein Vergleich ist eh schwierig. Die LR Größe fehlt als Faktor. 24", 150mm ist etwas anderes als 29", 150mm.

Außerdem das Terrain. Gleiche Steigung auf Teer ist auch nicht gleich Singletrail mit Wurzeln, Steinen etc.

Die Gegend ist auch entscheidend. In den Alpen oder im Mittelgebirge ist eine Tour in der Regel so, dass man alle Hm am Stück hochfährt und dann alles runter. Oft auch auf Zeihwegen mit moderater Steigung hoch. Hier (z.B. bergisches Land) hat man nur kurze, teils sehr knackige Anstiege, dafür immer wieder. Da macht es auch keinen Sinn während einer Tour die Kurbeln umzuschrauben. Da nimmt man dann das, wo möglichst alles mit fahrbar ist, also eher lang.
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Old 2018-09-28, 10:27 AM   #5
unikum
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Stimmt die Umfrage ist sehr unpräzise

Bei mir ist es 26" (mit 3" Reifen) der Fall und ein Anstieg wie beschrieben über Teerstrassen. Ich stelle einfach fest, dass man mit kürzeren Kurbeln schwungvoller den Berg hoch kommt und besser aus dem Sattel kann.

Vermutlich spielt die Beinlänge auch noch eine Rolle mit (Kniebeugung)
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Old 2018-09-28, 12:28 PM   #6
Eric aus Chemnitz
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Wenn das Terrain denn "schwungvolles" hochkommen ermöglicht. Um am Uphill noch über Wurzeln zu kommen, brauch ich schon meine 150er. Mit 125ern bin ich da um Welten schlechter.
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Old 2018-10-08, 10:50 AM   #7
kunstrasen
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Moin,

da ist noch mehr als nur das Verhältnis Kurbellänge zu Radgröße. Uphill ist in meinen Fall fast ausschließlich im Wald, also Steine, Wurzeln etc. Radgröße 27,5. Habe von 150mm Spirit auf 145mm Quax Kurbeln gewechselt. Hätte erwartet, dass es beim Uphill etwas schlechter geht (auch wenn nur 5mm fehlen). Tatsächlich ging es spürbar besser.

Ich schiebe es auf den jetzt geringeren Q-Faktor. Die Quax Kurbeln sind gerade, während die Spirits wegen des externen Bremsattels ja doch recht weit nach außen gebogen sind.

Mit viel Druck auf den Padalen (und wenig Geschwindigkeit) schlingert das Rad weniger, es läuft runder, auch über Steine und Wurzeln.
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Old 2018-10-08, 12:16 PM   #8
finnspin
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Ich fahre normal einen niedrigen Sattel auf dem 26", und war bis vor kurzem nicht besonders Fan davon den für Uphills höher zu stellen. Habe allerdings mittlerweile realisiert dass in meinem Fall den Sattel 10cm höher zu stellen das Bergauffahren massiv angenehmer macht. Der Unterschied von hohem Sattel zu niedrigem Sattel ist bergauf um Welten größer als der Unterschied zwischen 125mm Kurbeln und 140mm Kurbeln.
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Old 2018-10-08, 01:39 PM   #9
Yeti
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Ich fahre normal einen niedrigen Sattel auf dem 26", und war bis vor kurzem nicht besonders Fan davon den für Uphills höher zu stellen. Habe allerdings mittlerweile realisiert dass in meinem Fall den Sattel 10cm höher zu stellen das Bergauffahren massiv angenehmer macht. Der Unterschied von hohem Sattel zu niedrigem Sattel ist bergauf um Welten größer als der Unterschied zwischen 125mm Kurbeln und 140mm Kurbeln.
10cm? Wenn ich meinen Sattel 10cm höher stellen würde, käme ich mit den Fußspitzen nicht mehr an die Pedale.
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Old 2018-10-08, 02:50 PM   #10
finnspin
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Ich fahre 140mm Kurbeln. Wenn ich meinen Sattel 10cm höher als meine normale Einstellung stelle, dann bin ich bei dem für normales fahren üblichen Knie gerade so nicht durchgestreckt bei der Pedale ganz unten. Mit den 140mm Kurbeln gibt mir das ca. 24cm "Federweg". Nicht besonders viel an sich, wenn man technische Downhills fährt...

Aber wie gesagt, mittlerweile habe ich realisiert dass es für längere Uphills und Cross Country doch recht schlau ist den Sattel höher zu stellen. Hatte ich vorher nie gemacht, weil ich es nicht mag unnötig verschiedene Setups zu fahren, in den allermeisten Fällen ist in meiner Erfahrung nämlich die Einstellung am besten die man am gewöhntesten ist.
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Old 2018-10-10, 12:46 PM   #11
berg
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verschiedene Längen

Habe von 125/150 auf meinem 29er KH auf 110/137 gewechselt, wenn ich konditionell gut in Form bin passt das gut. Im Frühling werde ich voraussichtlich wieder auf 125/150 wechseln...
Für technisch sehr schwierige Abfahrten bevorzuge ich (leider) noch 150mm... auch auf meinem 24er KH.
@finnspin: einen höheren Sattel beim Uphill danken Dir Deine Kniegelenke;-)

Last edited by berg; 2018-10-10 at 12:48 PM.
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Old 2018-10-10, 05:37 PM   #12
Eric aus Chemnitz
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Was ich immer nicht begreife ist folgendes:
Fragt man Einradfahrer, heißt es immer, mit so langen Kurbeln wie 150ern könne doch kein Mensch efffizient und halbwegs rund treten. Immer sollen die Kurbeln kürzer und kürzer sein, weil man nur so einen runden Tritt habe.
Schaut man jetzt aber mal im Fahrradbereich, dann sind dort 170 - 175 mm üblich, in Extremfällen werden auch mal 165 - 180 mm gefahren. Und gerade im Profibereich wird hier viel optimiert, da fährt jeder mit der zu seiner Beinlänge idealen Kurbellänge um perfekte Effizienz und einen Ideal runden Tritt zu ermöglichen.
Woher kommt diese Diskrepanz? Liegt dass nur daran, dass wir im Schnitt eine höhere Kadenz fahren? Gerade im Uphill fahren wir ja aber eher eine niedrigere Kadenz als die Zweiradfahrer.
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Old 2018-10-10, 06:19 PM   #13
finnspin
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Genau die Feststellung hatte ich auch neulich. Die im Schnitt sehr viel höhere Trittfrequenz ist denke ich einer von zwei Gründen.

Fahrradfahrer sind was das Maximaltempo angeht Hauptsächlich durch ihre Kraft limitiert, Einradfahrer durch die Maximaleschwindigkeit der Muskeln. Für Einradfahrer ist die Kurbelwahl also gleichzeitig die Wahl der Geschwindigkeit, und da nimmt man eben das kürzeste was noch überall funktioniert. Beim Fahrrad wählt man wie gesagt etwas zur Beinlänge passendes.

Warum aber über 150mm lange Kurbeln auf dem Einrad das Treten weniger rund machen, und auf dem Fahrrad nicht, hat neben der Trittfrequenz einen weiteren Grund: Ein Einrad wird durch das Treten zum Schlingern gebracht, ein Fahrrad dank seiner zwei Kontaktpunkte nicht. Dabei kommt glaube ich sowohl ins Spiel dass längere Kurbeln das Rad "weniger ausbalanciert" machen, als auch dass man irgendwie das Rad mit dem Treten mehr kippt.
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Old 2018-10-11, 05:53 AM   #14
kunstrasen
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Mein Verständnis ist folgendes: Wenn ich Kraft auf die Pedale ausübe, dann wird nicht die gesamte Kraft ins Drehmoment für den Vortrieb umgesezt, da die Krafteinwirkung nicht in Längsachse der Rades ist (Q-Faktor). D.h. ein Teil der Kraft kippt das Rad. Wenn die Kurbeln kurz sind ist dieses Kippmoment nah an der Achse und man kann es relativ gut über die Gabel komensieren, da dort eine relative große Masse in Verlängerung der Achse sitzt (der Mensch auf dem Sattel). Bei langen Kurbeln ist dieses Kippmoment auch noch realtiv weit von der Radasche (nach vorne) entfernt, das Rad fängt dann mehr an zu schlingern.

Deshalb haben ja auch manche Rennhexen und Freestyle Räder extra schmale Naben. Auch beim UW, wo man das Kippen nicht über die Gabel verhindern kann, sind die Padelan extrem nah an der Radlängsachse.

Man merkt dieses Kippmoment auch sehr schön, wenn man das erste Mal SIF übt. Der Sattel in der hand will immer nach links und rechts.
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Old 2018-10-11, 06:41 AM   #15
Yeti
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Hat jemand Lust, mal die auftretenden Kräfte in Abhängigkeit von Kurbellänge und Q-Faktor durchzurechnen? Wozu haben wir denn hier Ingeneure @Eric?
Insbesondere würde mich interessieren ob ein hoher Q-Faktor oder eine lange Kurbel höhere Querkräfte aufs Einrad verursacht. Bzw. wie da der Zusammenhang ist.
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fährt, ihr, kurbellänge, mit, uphill, welcher


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