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Old 2012-07-18, 11:55 AM   #16
From the Woods
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Originally Posted by MuniMarco View Post
Dann schätz ich mal, ist der Reifen der bereits dafür bestimmt ist, gar nicht mal so schlecht, oder?

Aber zur Scheibe denke ich, dass ich sie lieber innerhalb des Rahmens lasse, denn im Falle eines Sturzes ist sie da ja doch besser geschützt.

Was anderes:

Welche Kurbellänge würdet ihr mir empfehlen? (lassen wir dual jetzt mal beiseite)

Wie gesagt wiege ich 75 und bin 1, 85 groß. Jemand mit ähnlcher Stattur?

Das für schwierigeres Gelände längere Kurbel besser sind ist klar, aber ich bin auch auf der Straße unterwegs. Ich wär auch bereit mir einen zweiten Satz Kurbeln zu kaufen, aber gibt es ein "zu kurz"?
Es gibt definitiv ein "zu kurz", aber wo das liegt bestimmt dein Fahrkönnen und was du damit machen möchtest. Ich würde dir die 127/150er empfehlen. Ich fahre selbst 150 und finde sie am 26er perfekt für technisch anspruchsvolle Downhills. Und du hast dann ja immer noch die 127er Kurbellöcher falls du mal mehr im Flachen unterwegs bist. Ich würde nur zu 165ern raten, wenn jemand ohne Bremse fahren will oder extrem vorsichtig und daher meistens langsam und mit wenig Schwung fährt, da braucht man den Hebel oder eben für Uphill

Es hat ja auch niemand gesagt, dass du die Scheibe an der Kurbel montieren sollst Wenn du die Scheibe außen wolltest wäre sowieso ein KH-Frame die bessere Wahl (das ist übrigens das Setup, dass ich in kürze bekomme; zusammen mit den 127/150er Kurbeln )
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Beschleunigungen werden in m/s^2 gemessen. m^2/s gibt vielleicht die Arbeitsgeschwindigkeit eines Fließenlegers an, aber sicher keine Beschleunigung. (Yeti)
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Old 2012-07-29, 02:07 PM   #17
hannah einrad
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Hallo,
heute kurz vor der Abreise von der Unicon trafen wir in unserem Quartier auf Australier mit denen wir uns sehr gut über diese Einräder unterhielten. Ich bin dann mit einem ihrer Einräder (24" KH Schlumpf und Felgenbremse) gefahren.
War eigentlich ganz toll bis auf die Tatsache, dass das Schalten nicht ganz so funktionierte...
Jedenfalls meinte der Herr, dass die Scheibenbremsen noch nicht so gut entwickelt sind und Roland zu ihm sagte man solle noch ein halbes Jahr warten (er überlegte nämlich auch sich eines mit Scheibenbremse zu kaufen), denn dann wären sie schon weiterentwickelt.
Nun also meine Frage: Besser Scheibenbremse oder Felgenbremse und wenn Scheibenbremse soll ich dann wirklich noch ein halbes Jahr warten??!
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Old 2012-07-29, 07:23 PM   #18
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Originally Posted by hannah einrad View Post
Hallo,
heute kurz vor der Abreise von der Unicon trafen wir in unserem Quartier auf Australier mit denen wir uns sehr gut über diese Einräder unterhielten. Ich bin dann mit einem ihrer Einräder (24" KH Schlumpf und Felgenbremse) gefahren.
War eigentlich ganz toll bis auf die Tatsache, dass das Schalten nicht ganz so funktionierte...
Jedenfalls meinte der Herr, dass die Scheibenbremsen noch nicht so gut entwickelt sind und Roland zu ihm sagte man solle noch ein halbes Jahr warten (er überlegte nämlich auch sich eines mit Scheibenbremse zu kaufen), denn dann wären sie schon weiterentwickelt.
Nun also meine Frage: Besser Scheibenbremse oder Felgenbremse und wenn Scheibenbremse soll ich dann wirklich noch ein halbes Jahr warten??!
Meiner Meinung nach macht das System, dass KH verwendet schon jetzt einen sehr soliden Eindruck und ich bin sehr zufrieden damit. Nach aktuellem Stand möchte ich nicht mehr zur Felgenbremse wechseln, aber das kann ein Langzeittest noch ändern.

Das große Plus für Felgenbremsen ist, dass sie erprobt sind und mit einer Magura HS-33 kannst du absolut nichts falsch machen.

Zumindest beim KH Frame sind Montagemöglichkeiten für beide Bremssysteme vorgesehen, du könntest also mit einer Felgenbremse starten und dann eventuell umrüsten.

Aber eins ist ganz wichtig, Bremsen will gelernt sein, ganz egal welches System. Kannst du's mit dem einen gehts auch mit dem anderen.
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Old 2012-07-29, 10:59 PM   #19
AXXI
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Question Einsteiger will gleich ein gutes universelles Rad kaufen

Ich bin totaler Anfänger und nach 2 Wochen macht mein 24" Billig1rad keinen Spaß mehr: Die Kurbeln werden ständig locker, die Sattelstütze ist etwas zu kurz und nach einer 45 Minütigen Ausfahrt schmerzte der Sattel (Schenkel innen aufgerieben und Hodenschmerzen), und das trotz einer guten Assos-Radhose.

Daher möchte ich ein neues 1rad kaufen, nur welches?

Einsatzbereich:
Anfangs werde ich wohl nur Schotter-Feldwege in der Ebene Fahren (als Alternative zum Joggen mit meinem Hund). Da ich viel mit dem MTB, auch auf anspruchvollen Wegen unterwegs bin, werde ich es sicher auch im Wald und in den Bergen versuchen.

Mein 24er ist mir zu langsam.
Ist 26" eine Größe, die sowohl in der Ebene, als auch am Berg gut geeignet ist?

Hab ich einen Nachteil (abgesehen vom höheren Preis), wenn ich gleich ein Muni kaufe, auch wenn ich es vielleicht nur in der Ebene nutzen werde?


Ich überlege, ob ich gleich eines mit Bremse nehem soll.
Überhitzten Scheibenbremsen nicht, wenn ich bei einer längeren Abfahrt (z.B. Forststraße) ständig mitbremse?

Zerstört man sich den Bremshebel nicht leicht bei Stürzen?

Verletzungsgefahr durch unbeabsichtigtes Bremsen, oder andere Nachteile?


Optisch ist mir sofort das schwarz/gelbe 26 Zoll QX Disc Muni aufgefallen:
http://www.einradladen.com/shop/prod...disc-muni.html

Ist die Felge auch für schlauchlose Reifen geeignet?

Ist zwar eher unwichtig: Der Sattel sollte dann auch gelbe Elemente haben und nicht weiße wie auf dem Foto (Link).


Meine Daten:
Ich bin 180cm groß und wiege 72kg und habe vom vielen Biken trainierte Oberschenkel.

Welchen Sattel soll ich da nehmen (ich möchte nicht mehrere bestellen und austesten)?


Danke und LG AXXI
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Old 2012-07-30, 05:17 AM   #20
MuniMarco
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vom Qu-ax sattel kann ich nur sagen, dass er nach längerem Fahren ziemlich scheuert.

Dass du mit einem Einrad nicht so schnell bist wie mit einem Stützrad ist klar - es sei denn du verwendest einen Schlumpf...

Ich hatte auch die Qual der Wahl zwischen dem Nimbus und dem Qx. hab mich aber auch für das Qx entschieden, weil es Optisch mehr her macht und das Nimbus einen runden Rahmen hat, was zum gliden unpraktisch ist.

Hoffe, dass ich in der nächsten Woche zu meinem Muni komme, dann werde ich mich noch mal melden

lg MMarco
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Old 2012-07-30, 06:23 AM   #21
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Originally Posted by AXXI View Post
Mein 24er ist mir zu langsam.
Ist 26" eine Größe, die sowohl in der Ebene, als auch am Berg gut geeignet ist?
26" ist am Berg sehr gut geeignet, aber für lange Touren in der Ebene mMn zu langsam. Aber immer noch besser als ein 20".

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Originally Posted by AXXI View Post
Hab ich einen Nachteil (abgesehen vom höheren Preis), wenn ich gleich ein Muni kaufe, auch wenn ich es vielleicht nur in der Ebene nutzen werde?
Das Einzige worauf du achten solltest ist der Reifen. Mit einem Downhillreifen lässt es sich in der Ebene (speziell harte Untergründe wie Asphalt) nur sehr unbequem fahren.

Quote:
Originally Posted by AXXI View Post
Zerstört man sich den Bremshebel nicht leicht bei Stürzen?
Nicht fest anschrauben, sondern so, dass er sich noch seitlich bewegen kann. Mir ist so bisher noch kein Bremshebel kaputt gegangen.

Quote:
Originally Posted by AXXI View Post
Verletzungsgefahr durch unbeabsichtigtes Bremsen, oder andere Nachteile?
Wie ich schon vorher gesagt habe, Bremsen muss man lernen. Auf schönen Wegen geht das recht einfach und schnell, bei technischen Downhills braucht man etwas mehr Übung.

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Welchen Sattel soll ich da nehmen (ich möchte nicht mehrere bestellen und austesten)?
KH Freeride und Nimbus Gel haben sich bewährt.
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Old 2012-07-30, 06:58 AM   #22
Yeti
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[COLOR="Navy"]Ich bin totaler Anfänger und nach 2 Wochen macht mein 24" Billig1rad keinen Spaß mehr: Die Kurbeln werden ständig locker, die Sattelstütze ist etwas zu kurz und nach einer 45 Minütigen Ausfahrt schmerzte der Sattel (Schenkel innen aufgerieben und Hodenschmerzen), und das trotz einer guten Assos-Radhose.

Daher möchte ich ein neues 1rad kaufen, nur welches?

Einsatzbereich:
Anfangs werde ich wohl nur Schotter-Feldwege in der Ebene Fahren (als Alternative zum Joggen mit meinem Hund). Da ich viel mit dem MTB, auch auf anspruchvollen Wegen unterwegs bin, werde ich es sicher auch im Wald und in den Bergen versuchen.

Mein 24er ist mir zu langsam.
Ist 26" eine Größe, die sowohl in der Ebene, als auch am Berg gut geeignet ist?
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Originally Posted by From the Woods View Post
26" ist am Berg sehr gut geeignet, aber für lange Touren in der Ebene mMn zu langsam. Aber immer noch besser als ein 20".
Zwischen 24" und 26" liegen rein rechnerisch gerade mal 8% Größenunterschied. Das macht nicht wirklich viel aus. Da kannst du mehr durch verschieden lange Kurbeln bewirken. Wenn dir ein 24er zu klein ist, würde ich mir mal die 29er anschauen. Bei der Frage, ob die allerdings für harten Munieinsatz geeignet sind, scheiden sich die Geister.


Quote:
Hab ich einen Nachteil (abgesehen vom höheren Preis), wenn ich gleich ein Muni kaufe, auch wenn ich es vielleicht nur in der Ebene nutzen werde?
Quote:
Das Einzige worauf du achten solltest ist der Reifen. Mit einem Downhillreifen lässt es sich in der Ebene (speziell harte Untergründe wie Asphalt) nur sehr unbequem fahren.
Und du hast halt das Problem, daß die Radgröße, die du für Muni wählst, in der Ebene nicht unbedingt optimal ist. Eine Schlumpfnabe wäre hier eine Lösung, aber halt eine sehr teure.


Quote:
Ich überlege, ob ich gleich eines mit Bremse nehem soll.
Überhitzten Scheibenbremsen nicht, wenn ich bei einer längeren Abfahrt (z.B. Forststraße) ständig mitbremse?
Doch, tun sie. Scheibenbremsen waren noch nie für den Dauereinsatz konzipiert, sondern primär für gelegentliches Bremsen. 2000 Höhenmeter mit schleifender Bremse einen Alpenpaß runterzufahren ist mit einer Scheibenbremse sicherlich kritisch.


Quote:
Zerstört man sich den Bremshebel nicht leicht bei Stürzen?
Quote:
Nicht fest anschrauben, sondern so, dass er sich noch seitlich bewegen kann. Mir ist so bisher noch kein Bremshebel kaputt gegangen.
Man kann den Bremshebel so montieren, daß der Sattel den Sturz abfängt und der Bremshebel den Boden gar nicht berührt. Wenns dumm läuft und dein Einrad auf einen Stein oder eine Bordsteinkante fällt, wird es den Bremshebel aber trotzdem erwischen.


Quote:
Verletzungsgefahr durch unbeabsichtigtes Bremsen, oder andere Nachteile?
Quote:
Wie ich schon vorher gesagt habe, Bremsen muss man lernen. Auf schönen Wegen geht das recht einfach und schnell, bei technischen Downhills braucht man etwas mehr Übung.
Ich hab noch nie gehört, daß jemand versehentlich gebremst hätte (außer Erik auf dem Alpencross, indem er sich eine Minikuhglocke an den Bremshebel gehängt hat, die sich dann zwischen Sattel und Oberschenkel verklemmte ).


Quote:
Optisch ist mir sofort das schwarz/gelbe 26 Zoll QX Disc Muni aufgefallen:
http://www.einradladen.com/shop/prod...disc-muni.html

Ist die Felge auch für schlauchlose Reifen geeignet?
Nein.


Quote:
Ist zwar eher unwichtig: Der Sattel sollte dann auch gelbe Elemente haben und nicht weiße wie auf dem Foto (Link).
Die meisten Sättel gibt es in ziemlich vielen verschiedenen Farben.


Quote:
Meine Daten:
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Welchen Sattel soll ich da nehmen (ich möchte nicht mehrere bestellen und austesten)?
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KH Freeride und Nimbus Gel haben sich bewährt.
KH Street möchte ich noch erwähnen. Allerdings bin ich persönlich Fan der älteren KH Sättel, weil ich die Pupsrille nicht mag.
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Wolfgang

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Originally Posted by some mountain biker
War für mich sowas wie eine Yeti-Sichtung. Hätte nie gedacht, daß das geht ...
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Old 2012-07-30, 08:15 AM   #23
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Doch, tun sie. Scheibenbremsen waren noch nie für den Dauereinsatz konzipiert, sondern primär für gelegentliches Bremsen. 2000 Höhenmeter mit schleifender Bremse einen Alpenpaß runterzufahren ist mit einer Scheibenbremse sicherlich kritisch.
Wenn man dauerhaft schleifen lässt ja, aber hast du Erfahrungswerte ob das in der Realität beim Einrad schon einmal zum Tragen gekommen ist? Ich behaupte, wenn man 2000 Höhenmeter durchgehend die Bremse mitschleifen lässt wird man auch bei Felgenbremsen ein Problem bekommen.

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Man kann den Bremshebel so montieren, daß der Sattel den Sturz abfängt und der Bremshebel den Boden gar nicht berührt. Wenns dumm läuft und dein Einrad auf einen Stein oder eine Bordsteinkante fällt, wird es den Bremshebel aber trotzdem erwischen.
Wenn's dumm läuft kann auch die Gabel brechen. Gerade deshalb montiere ich meine Bremsen auch locker, dass sie sich seitlich verdrehen können. Die Lebensdauer meines Magura-Bremshebels neigt sich zwar dem Ende, aber man kann nicht behaupten ich hätte sie nicht stark beansprucht. Gerade aber bei Scheibenbremsen hat man eine große Auswahl und kann sich stabile Bremshebel aussuchen. Bremsleitungen sind bei hydraulischen Bremsen (egal ob Felge oder Scheibe) der größere Schwachpunkt.

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Originally Posted by Yeti View Post
Ich hab noch nie gehört, daß jemand versehentlich gebremst hätte
Nicht versehentlich gebremst, aber verbremst. Ich würde das auch zu unbeabsichtigtem (zu starkem) Bremsen zählen.
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Old 2012-07-30, 08:23 AM   #24
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Wenn man dauerhaft schleifen lässt ja, aber hast du Erfahrungswerte ob das in der Realität beim Einrad schon einmal zum Tragen gekommen ist? Ich behaupte, wenn man 2000 Höhenmeter durchgehend die Bremse mitschleifen lässt wird man auch bei Felgenbremsen ein Problem bekommen.
Bei Fahrrädern ist das ein bekanntes Problem bei langen Bergabfahrten. Da gibts heftige Verfechter von Felgenbremsen, weil die bei Dauereinsatz deutlich länger durchhalten.
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Wolfgang

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War für mich sowas wie eine Yeti-Sichtung. Hätte nie gedacht, daß das geht ...
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Old 2012-07-30, 08:43 AM   #25
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Bei Fahrrädern ist das ein bekanntes Problem bei langen Bergabfahrten. Da gibts heftige Verfechter von Felgenbremsen, weil die bei Dauereinsatz deutlich länger durchhalten.
Mir ist klar, dass das bei Fahrrädern ein Problem ist (bei Autos bei schlechter Bremstechnik übrigens genauso ), wobei auch da das Fading nicht bei allen Bremsen zum gleichen Zeitpunkt einsetzt, hängt halt auch stark von den Komponenten und der Bremstechnik ab. Beim Fahrrad hat man Leerlauf und muss deshalb die gesamte Geschwindigkeit abbremsen, beim Einrad ist das ja schon mal anders. Deshalb würde mich interessieren, ob dir bei Einrädern die Problematik schon in der Form bekannt ist.
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Last edited by From the Woods; 2012-07-30 at 08:44 AM.
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Old 2012-07-30, 09:42 AM   #26
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Deshalb würde mich interessieren, ob dir bei Einrädern die Problematik schon in der Form bekannt ist.
Nein, ist es nicht. Meine Aussage bezog sich auf die Erfahrungen der Fahrradcommunity.
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Wolfgang

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Originally Posted by some mountain biker
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Old 2012-07-31, 12:00 AM   #27
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Lightbulb Meine Überlegungen zur Reifengröße

Danke für die Tipps.


Bei 24" (507mm) ist der Umfang ca. 1980mm.
Bei 26" (559mm) ist der Umfang ca. 2120mm.
Bei 29" (622mm) ist der Umfang ca. 2200mm.

Quelle: http://www.schwalbe.com/ger/de_scrip...5?dateiID=2087
Anmerkung: Der Umfang ist auch von der Breite abhängig, da ein breiterer Reifen auch höher ist.


Anders ausgedrückt:
Anzahl Kurbelumdrehungen bei 1km mit 24" = 505.
Anzahl Kurbelumdrehungen bei 1km mit 26" = 472.
Anzahl Kurbelumdrehungen bei 1km mit 29" = 455.


Unterschied Umfang 24" zu 26" = +7%.
Unterschied Umfang 26" zu 29" = +4%.
Unterschied Umfang 24" zu 29" = +11%.




Um eine Vorstellung zu bekommen, rechne ich aus, welcher Reifengröße bei einem Einrad mein MTB im ersten Gang entspricht:

Mein Fully MTB hat 26" Reifen und im ersten Gang vorne 20 Zähne, hinten 34 Zähne (und eine 175mm lange Kurbel).
Das ist eine Übersetzung von 1:0,588.
Somit lege ich bei einer Kurbelumdrehung 1247mm zurück.
Das entspricht bei 1:1 Übersetzung einem Reifen kleiner 16".

Der berechnete Weg stimmt gut mit Messungen überein:
Vorne klein / Hinten groß = 1250mm. (kleinste Übersetzung)
Vorne mitte / Hinten groß = 1970mm. (im Gelände bei moderater Steigung)
Vorne groß / Hinten klein = 8480mm. (größte Übersetzung)

Anmerkungen: Gemessen ohne Last am Rad (Fahrer), daher werden die Werte in der Praxis um wenige mm kleiner sein.


=>Die Übersetzung Vorne mitte / Hinten groß entspricht etwa einem 24" Rad bei Übersetzung 1:1 (Einrad).

Vorne mitte / Hinten das zweitgröße = 2260mm.
Das entspricht dann mehr als einem 29" Reifen.

Also nur ein Gang höher (bei vorne auf mittlerem Zahnkranz) entspricht einem größeren Unterschied als zwischen 24" und 29" Reifen bei 1:1.



Mein Fazit:

Das Übersetzungsverhältnis zwischen einem 24" und 29" Einrad ist minimal. Es ist weniger als ein Gang mit dem MTB bzw. 50 Kurbelumdrehungen pro gefahrenem Kilometer.

Was man sicher mehr spürt als die andere Übersetzung ist der Masseunterschied. Ein kleineres Laufrad ist doch deutlich leichter. Und obendrein kann man den kleineren Reifen auch in einer breiteren Version nehmen und ist immer noch leichter.

Und man kann einen breiteren Reifen mit weniger Luft fahren, weil ein breiterer Reifen ja auch höher ist. Breiter und weicher (weniger Luftdruck) bringt im Gelände große Vorteile. Ein größerer Reifen rollt dafür über Hindernisse etwas besser drüber.

Wenn man eine Bremse hat, stört eine größerer Reifendimension sicher weniger, da man mit ihr die schlechtere Übersetzung gut kompensieren kann.

Wenn meine Überlegungen nicht falsch sind, werde ich mich wohl für ein 26" 1rad entscheiden.
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Old 2012-07-31, 12:24 AM   #28
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Lightbulb Bremsen

Hochleistungsbremsen funktionieren auch bei hohen Temperaturen:
http://www.zwischengas.com/de/bild_a...___DSC3039.jpg

Bei MTBs kann man Scheibenbremsen durchaus überhitzen. Schon lange bevor die Scheiben anfangen zu glühen kann sich die Bremsflüssigkeit so weit ausdehnen, dass der Reifen blockiert, obwohl man den Hebel nicht mehr berührt. Und die gesinterten Bremsbeläge können verglasen.


Bei den winzigen Scheibenbremsen der Fahrräder sind die Massen so gering, dass die Endtemperaur nach weniger Minuten bereits erreicht ist. Also so nach 100-200 Höhenmetern.


Beim MTB ist das Überhitzen gewöhnlich kein Problem: Entweder es handelt sich um eine schnelle abfahrt (so um die 60km/h), bei der der Luftwiderstand schon erheblich bremst und der Fahrtwind die Bremsen gut kühlt.
Oder man fährt einen steilen und technisch anspruchsvollen Weg hinunter. Dann werden die Bremsen durch die sehr geringe Geschwindigkeit auch nicht so heiß.


Wenn man mit dem 1rad allerdings bei mittlerer Geschwindigkeit und steiler Straße das Bremsen ganz der Scheibenbremse überläßt, kann ich mir schon vorstellen, dass es zu einer Überhitzung kommen kann. Besonders auch deshalb, weil ja nur ein Rad und somit auch nur eine Bremse zur Verfügung steht.
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Old 2012-07-31, 06:46 AM   #29
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Nur rein anhand der Zahlen kann man Einräder mit Fahrrädern nur zum Teil vergleichen. Beim Einrad spielt zum Beispiel die Kurbellänge eine viel entscheidendere Rolle als beim Fahrrad. Außerdem bringt ein großes Rad viel mehr Laufruhe. Mein 26" Schlumpf hat eine etwas größere Übersetzung als ein 36er, aber das 36er fährt sich in der Ebene soooo viel angenehmer.

Beim Einrad heißt das "Zauberwort" für Geschwindigkeit/Kontrolle Total Gear Ratio: http://www.unicyclist.com/forums/sho...4&postcount=23

Mit 26" kannst du aber auf jeden Fall nichts falsch machen, obwohl es mir in der Ebene ungeschaltet zu langsam wäre. Ersatzteile bekommst du dafür aber am einfachsten und mit der größten Auswahl.
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Old 2012-07-31, 08:09 AM   #30
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Beim Einrad heißt das "Zauberwort" für Geschwindigkeit/Kontrolle Total Gear Ratio: http://www.unicyclist.com/forums/sho...4&postcount=23
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