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View Full Version : Haltung auf langen Strecken?


Cyc
2009-10-16, 06:18 PM
Beim Fahren längerer Strecken, scheint es vorteilhaft zu sein mit beiden Hände an den Sattel (oder - falls vorhanden – an den Lenker) zu greifen. Die Fahrweise wird ruhiger und es hilft auch schiefen oder verkrampften Körperhaltungen entgegenzuwirken. Ich versuche mir das Fahren mit beiden Händen am Sattel in letzter Zeit anzugewöhnen.

Allerdings bin ich mir unsicher, wie sich das genau anfühlen soll. Sollte man auf die Sattelspitze Druck nach unten geben, in dem man das Körpergewicht etwas über die Arme verlagert, also sich ein wenig aufstützt? Oder lässt man im Gegenteil das Einrad etwas nach vorne abkippen und baut mit den Armen eine Zugspannung auf?

Andi und ich haben das ein wenig diskutiert, kamen aber zu keinen klaren Schlüssen. Vielleicht ist das auch sehr individuell verschieden. Jedenfalls fanden wir es wert die Frage an die Langstreckenexperten im Forum weiterzureichen.

Gruss
Cyc

crankcrash22
2009-10-16, 06:40 PM
Hallo,

bin zwar kein Langstreckenexperte kann dir aber aus meiner Erfahrung sagen, dass ich es sehr angenehm finde nach länderem fahren ein wenig vorne den Sattel nach unten zu drücken. ich finde es deshalb angenehm, da sich die Sitzposition ein wenig ändert und der Hintern nicht so schnell KO gibt :) Ich bilde mir auch ein, dass ich dadurch ein wenig schneller werde, da ich ja dem Sattel viel mehr "hinterherfahren" muss als wenn ich nur normal oben sitzen würde.

LG Alex

JLo
2009-10-16, 09:34 PM
Hallo,

abstützen auf dem Sattel oder Lenker ist auf jeden Fall nicht verkehrt bei langen Strecken. Beide Hände an den Sattel hate ich auch für absolut richtig. Das erfordert am Anfang allerdings Übung. Aber das trifft auch auf die Kurzstrecken zu. Wenn ich heute auf ein Einrad steige und nichtt gerade einen Hockeyschläger in der Hand habe, nehme ich automatisch beide Hände an den Sattel oder Lenker.

Aber ihr habt meiner Meinung nach einen Fehler in eurer Theorie. Wenn ihr euch auf dem Sattel abstützt, drückt ihr den Sattel auch mehr oder weniger nach vorne. So sollte es zumindest sein. Dadurch kippt dann aber auch das ganze Rad nach vorne. Das erleichtert das treten.
Anders sieht es aus wenn du am Griff ziehst. Dann zieht man seinen Oberkörper nach vorne und damit kippt das Rad oft nach hinten.

enaddi
2009-10-18, 09:05 AM
Ich stütze mich bei längeren Strecken mittlereweile auch automatisch mit bei Händen am Sattel ab. Allerdings kann ich nicht sagen, was genau ich mache. Ich positioniere mich einfach so dass ich mich wohlfühle :rolleyes:

Cyc
2009-10-18, 06:04 PM
Danke schon mal für eure Antworten!

Heute machte ich einen längeren Ritt auf dem KH24. Mehr Zoll habe ich bislang leider nicht zu bieten. Eine Hand habe ich praktisch immer am Sattel und ich bemühe mich darum sie abzuwechseln. Wenn ich beide an den Sattel nehme, dann fühlt sich das manchmal schon recht gut an, aber es geht höchstens ein paar hundert Meter bis es mir wieder die Arme auseinanderreisst.

Mir scheint, dass es mit grösseren Rädern (ich habe nur den Negativvergleich zum 20") und kürzeren Kurbeln leichter geht. Daher die Frage: ist das eine Haltung, die ihr nur auf 29/36" fahrt oder auch auf kleineren Einrädern 24/20"?

Ciao, Cyc

hugo
2009-10-19, 09:38 AM
Mir scheint, dass es mit grösseren Rädern (ich habe nur den Negativvergleich zum 20") und kürzeren Kurbeln leichter geht. Daher die Frage: ist das eine Haltung, die ihr nur auf 29/36" fahrt oder auch auf kleineren Einrädern 24/20"?Bei größeren Rädern mit kürzeren Kurbeln wird das Rad insgesamt ruhiger, von daher ist es leichter, die Hände am Sattel zu halten. Andererseits es ist zumindest anfangs schwieriger, nicht nach vorn zu fallen, weil man ja einen viel kürzeren Hebel hat, um sich abzufangen. Also ich komme erst jetzt, nach so ca. 650 Kilometern, an den Punkt, wo ich auf dem 29" Rad im großen Gang (also letztendlich 44") auch mehrere hundert Meter weit beide Hände an den Sattel lege. Bei 29" mit 114 mm Kurbeln kann ich das einige Kilometer weit, bei 24" fahre ich nicht so lange geradeaus :p, aber prinzipiell ist auch auf 24" das Geradeausfahren mit Händen am Sattel sehr bequem.

Ich neige intuitiv eher dazu, am Sattel zu ziehen. Mein Ziel ist es aber, weder zu ziehen, noch mich abzustützen, denn beides kostet unnötig Kraft.

Insgesamt kommt es aber mehr auf die Strecke an. Im Gelände / bei Downhill ist nur eine Hand am Sattel, bei Trial auch. Bei gemütlicher Fahrt geradeaus geht es auch mal sehr bequem ganz ohne Hand am Sattel.

Das basiert jetzt alles auf meinen persönlichen Erfahrungen, ist also nicht allgemeingültig, solange es nicht von anderen bestätigt wird.

Yeti
2009-10-19, 01:02 PM
Ich folge ein paar relativ einfachen Grundregeln:


Beide Hände kommen immer an den Lenker, wenn es geht (wenn die Strecke, mein Können, ... es zulassen).
Bei ebener Strecke oder bergab lege ich Gewicht auf die Arme, kippe das Einrad also nach vorne. Vorteile: ruhigerer Geradeauslauf, Entlastung des Hinterns.
Bergauf ziehe ich am Lenker, um mehr Druck auf die Beine legen zu können

Wie schon von anderen geschrieben wurde, ist es am Anfang gewöhnungsbedürftig, auf die Arme als Balancierstange zu verzichten. Nach einer Weile empfindet man (mir zumindest ging es so) das auch subjektiv als die angenehmste Haltung.
Was sich bewährt hat ist, auch in unvorhergesehenen Situationen (z.B. übersehenes Schlagloch, plötzliche Windböe, ...) die Hände am Lenker zu lassen und sie nicht panisch nach oben zu reißen. Das kostet Anfangs zwar viel Überwindung, weil man den Reflex übersteuern muß, hilft aber meist, da das unkontrolierte Arme nach oben Reißen meist mehr Schaden anrichtet als daß es hilft.

Warroo
2009-10-19, 07:57 PM
Hallo,
mich würde mal interessieren wer für längere Touren (Marathon) z.B einen KH T-Bar Touring-Griff fährt, um nicht die ganze Zeit beide Hände auf den Sattel zu legen.
Gibt es auch Nachteile die gegen einen Touring Griff sprechen?

Gruß Warroo

Yeti
2009-10-20, 06:24 AM
mich würde mal interessieren wer für längere Touren (Marathon) z.B einen KH T-Bar Touring-Griff fährt, um nicht die ganze Zeit beide Hände auf den Sattel zu legen.

Ich zum Beispiel.

Gibt es auch Nachteile die gegen einen Touring Griff sprechen?

Kostet Geld
Macht das Einrad schwerer
Ist sperrig beim Transport z.B. im Kofferraum oder im Zug
Bei ernsthaftem Offroad-Einsatz ist der Lenker eher störend

JLo
2009-10-20, 08:51 PM
Als ich habe nur den alten T7 Lenker von Nimbus. Auf den möchte ich aber auf gar keinen Fall verzichten. Die Arme dort abzustützen bzw. über ihn Druck auf das Rad auszuüben um es in Vorlage zu bringen ist sehr viel angenehmer als direkt am Sattel.
Diesen Lenker oder auch den neuen von KH finde ich aber nicht wirklich sperrig.
Da kommt es bei einem 36" Rad auch nicht mehr drauf an.
Ich Fahre allerdings auch VW Bus.
Der stößt jetzt aber leider auch an seine Grenzen, seit ich mir einen Triathlonlenker an das 36er gebaut habe. Das ist jetzt schon absolut sperrigt und passt nirgendwo mehr rein und bleibt immer im Treppenhaus stecken.:D

Warroo
2009-10-20, 08:59 PM
Ich zum Beispiel.



Kostet Geld
Macht das Einrad schwerer
Ist sperrig beim Transport z.B. im Kofferraum oder im Zug
Bei ernsthaftem Offroad-Einsatz ist der Lenker eher störend


Hallo Yeti,

was hat Dich überzeug den Griff zu nutzen,
an was für einem Rad fährst Du ihn?
Ich würde den Griff an einem 29er (28") Rad nutzen für längere Touren,
für den Offroad Einsatz nehme ich dann lieber das 24er Muni ohne.

Gruß Warroo

jockel
2009-10-20, 09:25 PM
Hi,
ich fahr seit kurzem auch mit "Lenker" am 29". Das Ding ist schon gut um die Spur besser zu halten, allerdings finde ich es ist eine riesige Umstellung. Am Anfang hatte ich echt Probleme, immer wenn es "brenzlich" wurde hab ich losgelassen oder den Sattelgriff gesucht. Jetzt bin ich dabei die zweite Hand dran zu gewöhnen. Wenn allerdings der Weg seitlich abfällt oder recht viel Seitenwind ist, brauch ich die linke Hand nach wie vor zum "rudern".
Der Touring-Griff ist zwar nicht wirklich groß aber zu groß für meinen (alten) Astra-Kofferraum, ich bau ihn immer ab oder leg das Rad vor die Rückbank.
Ich denk aber mal Vorteile überwiegen.

gute Nacht wünscht Jockel

Yeti
2009-10-20, 09:29 PM
was hat Dich überzeug den Griff zu nutzen,

Argumente für einen Lenker wurden ja bereits viele genannt. Das sind auch genau die Gründe, warum ich nicht mehr ohne Lenker fahren möchte (zumindest nicht für Langstrecken).


an was für einem Rad fährst Du ihn?

Nimbus T7 auf dem 29er und KH Lenker auf dem 36er. Mir persönlich ist der KH Lenker sympathischer. Daß auf dem 29er der Nimbus drauf ist hat historische Gründe, weil es den KH damals noch nicht gab, als ich mir dieses Einrad gekauft habe.

hugo
2009-10-21, 02:21 PM
Hi,
ich fahr seit kurzem auch mit "Lenker" am 29". Du machst mir Angst!

Anderer Punkt in diesem Zusammenhang:
Bis jetzt habe ich immer gesehen, daß die Leute mit Lenker sich auch den Bremsgriff vorn an den Lenker montieren.

Was spricht eigentlich dagegen, den Bremsgriff trotz Lenker unter dem Sattel zu belassen? Auf diese Weise könnte man dann bei holprigen Bergabfahrten auf die klassische Art die Hand am Sattel lassen und bremsen - und wenn es glatt geradeaus geht, die Hände an den Lenker legen.

Wenn das geht, dann werde ich mir wohl auch bald mal so einen KH Lenker zulegen.

jockel
2009-10-21, 09:04 PM
Du machst mir Angst!
...Ziel erreicht...:rolleyes:

Ich denk auch daß die Bremse unter den Sattel gehört. Grad im Gelände nützt sie am Lenker wenig.

schönen Abend wünscht Jockel

Yeti
2009-10-22, 08:35 AM
Anderer Punkt in diesem Zusammenhang:
Bis jetzt habe ich immer gesehen, daß die Leute mit Lenker sich auch den Bremsgriff vorn an den Lenker montieren.

Was spricht eigentlich dagegen, den Bremsgriff trotz Lenker unter dem Sattel zu belassen? Auf diese Weise könnte man dann bei holprigen Bergabfahrten auf die klassische Art die Hand am Sattel lassen und bremsen - und wenn es glatt geradeaus geht, die Hände an den Lenker legen.

Wenn das geht, dann werde ich mir wohl auch bald mal so einen KH Lenker zulegen.

Das klappt nicht, weil da der Lenker im Weg ist. Die Querstange des Lenkers (sowohl beim T7 als auch KH) verlaufen unterhalb des Sattels und verhindern das Erreichen des Bremsgriffs. Natürlich kann man den Bremsgriff an eben diese Stange schrauben, aber dann hängt er halt sehr tief und der Lenker ist vermutlich im Weg, wenn man die Bremse greifen will.

Andererseits bin ich mit dem Bremsgriff vorne am Lenker sehr zufrieden. Da man die Hände normalerweise sowieso immer am Lenker hat, kann man auch aus der Position heraus bremsen ohne umgreifen zu müssen. Für harten Downhill im Gelände ist das natürlich nicht optimal, aber dafür ist auch der gesamte Lenker nichts.

JLo
2009-10-22, 01:49 PM
ich sehe das wie Wolfgang,
Die Bremse habe ich am Lenker,weil auch meine Hände immer dort sind.
Ich fahre jetzt aber auch kein Downhill mit meinem 36er.
Auf normalen Feld und Waldwegen muss ich nicht an den Lenker greifen.

hugo
2009-10-22, 02:06 PM
Beim 36"er (ich hab keins) sehe ich das ein. Mit meinem 29"er fahre ich aber auch schon mal über ne abschüssige Wiese, oder eine kleine Erdrampe runter, etc.. Auf langen Strecken kann ich mir das mit dem Lenker gut vorstellen, aber wenn's kniffelig wird, reicht zumindest mein Können nicht dafür aus, zum Bremsen an einen Lenker zu fassen.

Ich werde mal überlegen, ob sich da nicht etwas bauen lässt, wo der Bremshebel erreichbar unter dem Sattel ist, und trotzdem ein Lenker möglich ist.

Yeti
2009-10-22, 02:39 PM
Meine erste Bremse, die ich jemals am Einrad hatte (vor ca. 14 Jahren, Marke Eigenbau auf Grundlage einer Cantilever-Bremse vom Fahrrad) sah so aus, daß ich den Bremsgriff auf ein Stück Rohr geschraubt habe, das ich dann lose in der Hand hielt. Diese Konstruktion war eigentlich gar nicht schlecht und kollidiert auch nicht mit dem Lenker. Beim Downhill hat man dann eine Hand am Sattel und die andere zum Bremsen. Wenn das Bremskabel lang genug ist, kann man mit der "Bremshand" sogar noch rudern oder um sich schlagen, was man halt beim Rodeo-Reiten so mit dem freien Arm macht.
Natürlich sollte man sich irgendwo an der Sattelstütze oder am Lenker noch eine Befestigung anbringen, um den Bremsgriff "aufräumen" zu können, wenn man ihn gerade nicht braucht.

Yeti
2009-10-22, 03:01 PM
Kann man eigentlich bei einer Hydraulikbremse (Magura) den Bremsschlauch irgendwie verzweigen, so daß man 2 Bremsgriffe hat, die man alternativ betätigen kann?
Dann könnte man sich z.B. einen Bremsgriff an den Lenker schrauben und den zweiten unter den Sattel, lose in die Hand nehmen, oder sonst was damit machen.

hugo
2009-10-22, 03:56 PM
Man könnte wahrscheinlich auf beiden Seiten der Bremse eine Leitung anschließen (auf einer Seite ist ja ein Stopfen).

chris216
2009-10-22, 05:56 PM
ist eigentlich schon ein ABS für Einräder entwickelt worden. Da wäre ja noch Platz unter dem hinteren Teil des Sattels ;)

JLo
2009-10-22, 06:03 PM
das mit der verzweigung ist sicher möglich.
Entweder direkt an der Bremse, da wo der Stopfen ist, oder halt den Schlauch verzweigen. Da muss man mal etwas Basteln denke ich. Vielleicht gibt es ja Teile im Zweiradladen die einem die Sache erleichtern.

Cyc
2009-10-23, 04:58 AM
Erst nochmals ein Danke an die guten Beiträgler zu meiner ursprünglichen Fragestellung ...

Ich sehe, dass da mehr Individualität im Spiel ist, als ich mir das erwartet hätte. Bin mal gespannt wie sich die Haltung bei mir selbst weiterentwickelt.

... um nun selbst den Thread etwas weiter zu verformen.

Richtung Frühling peile ich an meinen Fuhrpark um ein 29" zu erweitern. Am KH 24 habe ich natürlich eine Bremse zwecks downhill und ich mir der Vorteile bewusst. Beim 29er, wo es eher um Distanzfahrten geht, dachte ich bislang eher drauf zu verzichten. Was meint ihr, sollte auch da doch eine ran? Ist da die Trägheit so gross, dass das Sinn macht?

emil
2009-10-23, 06:20 AM
Hallo,
also ich würde sagen , dass es ganz darauf ankommt was du mit deinem 29" Einrad machen willst. Wenn du mit dem Rad im Glände fahren willst lohnt es sich sicherlich eine Bremse zu montieren. Ich glaube aber, dass es sich nicht lohnt eine Bremse zu befestigen, wenn du Touren auf gerader Strecke fahren willst (wie z.B den Marathon)

Emil

Yeti
2009-10-23, 07:00 AM
Beim 29er, wo es eher um Distanzfahrten geht, dachte ich bislang eher drauf zu verzichten. Was meint ihr, sollte auch da doch eine ran? Ist da die Trägheit so gross, dass das Sinn macht?

Das macht Sinn, wenn du ab und zu mal bergab fahren willst. Ich benutze die Bremse auf dem 29er und 36er regelmäßig, auch auf Asphalt. Wenn du ausschließlich in der norddeutschen Tiefebene fahren willst und die einzige Erhebung weit und breit der Deich ist, kannst du getrost auf die Bremse verzichten. Aber bei Wohnort Freiburg würde ich sagen, daß eine Bremse auch oder gerade bei einem großen Rad ein Muß ist.

hugo
2009-10-23, 07:21 AM
Sehe ich auch so.

Die Bremse wird auch dann wichtiger, wenn du eine Schaltnabe hast. Dann ist es einfacher, im großen Gang einen kleinen Berg runter zu fahren (auch den Deich :D), anstatt dazu extra in den kleinen Gang zu schalten. Ohne Schaltung braucht man im Flachland wirklich keine Bremse am 29".

Cyc
2009-10-24, 02:58 PM
Die Argumente machen Sinn! Danke! Dann werde ich gleich mal eine Bremse vorsehen.

hugo
2009-10-24, 04:47 PM
Falls du planst, eine Schlumpfnabe zu erwerben, dann beachte, daß diese Nabe nicht mit allen Gabeln kombinierbar ist - z. B nicht mit QU-AX.

Cyc
2009-10-24, 05:18 PM
Falls du planst, eine Schlumpfnabe zu erwerben, dann beachte, daß diese Nabe nicht mit allen Gabeln kombinierbar ist - z. B nicht mit QU-AX.

Schlumpf - oho! (Respekt!)

Bevor ich ans Schlumpfen denke, will ich erst mal Einradfahren lernen. Pendeln, Rückwärtsfahren, einbeinig, gescheit Springen etc. kann ich alles noch nicht.

Aber es stimmt schon, wenn ich meinen Fuhrpark erweitere, dann ist das eine längerfristig angelegte Investition und die Ausbaufähigkeit sollte ich mir überlegen. Danke, da hätte ich nicht dran gedacht!

hugo
2009-10-24, 06:12 PM
Bevor ich ans Schlumpfen denke, will ich erst mal Einradfahren lernen. Pendeln, Rückwärtsfahren, einbeinig, gescheit Springen etc. kann ich alles noch nicht.
Braucht man dafür auch nicht zu können.

Yeti
2009-10-25, 07:51 AM
Schlumpf - oho! (Respekt!)

Bevor ich ans Schlumpfen denke, will ich erst mal Einradfahren lernen. Pendeln, Rückwärtsfahren, einbeinig, gescheit Springen etc. kann ich alles noch nicht.

Aber es stimmt schon, wenn ich meinen Fuhrpark erweitere, dann ist das eine längerfristig angelegte Investition und die Ausbaufähigkeit sollte ich mir überlegen. Danke, da hätte ich nicht dran gedacht!

Das würde ich nicht so machen. Nimm die Gabel, die jetzt für dich paßt. Eine Qu-Ax oder Nimbus Gabel kostet ca. 20 Euro. Falls du dir wirklich mal eine Schlumpfnabe zulegen solltest und dann eine neue Gabel brauchst, ist das ein Risiko, das du wohl eingehen kannst angesichts der Preise einer Schlumpfnabe.

Und ja, es macht durchaus Sinn, gewisse Dinge wie Pendeln, springen, oder rückwärtsfahren zu lernen. Aber das hat alles nichts mit der Schlumpfnabe zu tun. Ich kann z.B. im großen Gang auch nicht pendeln und kenne auch niemanden, der das kann. Rückwärtsfahren oder einbeinig fahren im großen Gang habe ich noch nie probiert und habe es eigentlich auch nicht vor.

Yeti
2009-10-25, 09:11 AM
Kleiner Nachtrag: wenn du die Gabel wechselst, kann es sein, daß sich der benötigte Durchmesser der Sattelstütze ändert. D.h. das Risiko erweitert sich nochmal um 15 bis 20 Euro für eine Sattelstütze bzw. ca. 3 Euro für eine Distanzhülse.

Aber wie auch immer, bei 950 Euro für die Nabe + ein Satz Speichen + Einspeichen fällt das nicht besonders ins Gewicht.

Cyc
2009-10-25, 01:00 PM
Man kann sicher Langstreckeneinradeln mit Schlumpf ohne diese Techniken zu können, aber ich möchte eher Allrounden und über den Winter stehen diese Dinge bei mir auf dem Plan. Ersteres will ich danach angehen. Dann werde ich ich auch schauen wegen einem passenden Radl.

Bei den Schlumpfpreisen scheint mir tatsächlich das bisschen Einrad aussenherum zur finanziellen Nebensache zu verkommen, was ein Schlumpf in weitere Ferne rückt. :mad: Da muss ich erst einmal abwarten und sehne wie nachhaltig meine Einradambitionen sind.

Ein wenig zurück zum ursprünglichen Thema: an irgendwas hat mich das immer erinnert wenn ich mit beiden Händen am Sattel fuhr. Irgendeine Assoziation, die sich nicht richtig einstellen wollte. Jetzt kam es mir: wie eine Hexe auf dem Besenstiel (nur abheben gelingt mir nocht nicht ;) ). Dabei kam dann der nächste Gedanke - wurde die "Rennhexe" vielleicht deshalb so getauft?

Yeti
2009-10-25, 01:13 PM
Ein wenig zurück zum ursprünglichen Thema: an irgendwas hat mich das immer erinnert wenn ich mit beiden Händen am Sattel fuhr. Irgendeine Assoziation, die sich nicht richtig einstellen wollte. Jetzt kam es mir: wie eine Hexe auf dem Besenstiel (nur abheben gelingt mir nocht nicht ;) ).

Dann solltest du dir vielleicht doch ein Nimbus (http://en.wikipedia.org/wiki/Magical_objects_in_Harry_Potter#Broomsticks) kaufen. :D

ansgar
2009-10-25, 02:37 PM
Nochmal zum Thema Bremsen:

auf meinem 29"er hatte ich früher den Kenda-Reifen drauf und habe die Bremse regelmäßig im Gelände gebraucht. Seit ich den BigApple fahre und den T-Bar nutze (fast nur noch Straße, fürs Gelände nutze ich mein MUni), schaffe ich es kaum noch die Bremse zu nutzen - zumindest vorne am T-Bar. Lange geringe Gefälle OK - da nutze ich die auch noch um Kraft zu sparen. Sobald es aber so steil wird, daß ich die Bremse unbedingt nutzen müsste, da kann ich die Hände nicht mehr am T-Bar halten (vielleicht fehlt mir dabei auch nur die Übung...).

Jetzt habe ich die Bremse am T-Bar ganz nach hinten geschoben, daß sie wieder direkt unter dem Sattel ist, auch wenn der Abstand sehr groß ist. Bin mal gespannt, ob ich die so wieder nutzen kann (konnte es noch nicht ausprobieren). Falls allerdings jemand eine Idee hat, wie man die Bremse trotz T-Bar direkt unter dem Sattel befestigen kann, wäre ich dafür sehr dankbar!

Vielleicht entstehen hier ja auch Konstruktionsentwürfe, die für Kris Holm interessant genug für die Umsetzung sind, die eine Bremse direkt unter dem Sattel mit darunterliegendem T-Bar ermöglichen? Müsste dann allerdings auch stabil genug sein...

Ach ja - auf den T-Bar möchte ich auf langen Strecken auch nicht mehr verzichten ;) Anfangs wars sehr gewöhnungsbedürftig, da man die Ausgleichsbewegungen genau in der entgegengesetzten Richtung machen muß wie ohne T-Bar (so kommt es mir zumindest vor). Aber dadurch fährt man automatisch viel ruhiger und gleichmäßiger als vorher. Bei mir hatte das sogar positive Auswirkungen auf das Fahren ohne T-Bar, einfach weil man durch das Schwanken des T-Bar deutlicher die Schlingerbewegung des Einrades bemerkt und im Laufe der Zeit lernt diese zu minimieren ;)

Cyc
2009-10-26, 07:23 AM
Dann solltest du dir vielleicht doch ein Nimbus (http://en.wikipedia.org/wiki/Magical_objects_in_Harry_Potter#Broomsticks) kaufen. :D

Das isses! Ein Nimbus muss es sein! :D

Jetzt brauche ich nur noch ein Buch mit coolen Einradzaubersprüchen! Hex-hex!

hugo
2009-10-26, 07:35 AM
Das würde ich nicht so machen. Nimm die Gabel, die jetzt für dich paßt. Eine Qu-Ax oder Nimbus Gabel kostet ca. 20 Euro. Falls du dir wirklich mal eine Schlumpfnabe zulegen solltest und dann eine neue Gabel brauchst, ist das ein Risiko, das du wohl eingehen kannst angesichts der Preise einer Schlumpfnabe.Da hat der Yeti allerdings Recht.

Cyc
2009-10-28, 07:31 PM
Die Argumente machen Sinn! Danke! Dann werde ich gleich mal eine Bremse vorsehen.

Ich weiss, ich gehe wieder ein wenig OT, aber der Thread eiert eh ein wenig um das Originalthema herum ...

In einem Uni-Heft (Einradmagazin Ausgabe 8) habe ich in einer Vergleichstabelle nach 29" Einrädern mit Bremshalterung gesucht. Gefunden habe ich das KH29 und ein Nimbus. Wenn ich bei Municycle nachsehe, dann scheint mir das Nimbus aber ein anderes Modell zu sein, das über keine Bremshalterung verfügt. Bleibt noch KH. Ist ja nicht schlecht, das Teil, aber $$$ :eek: und noch ne Bremse dazu ... :eek: :eek:

Hab ich da was übersehen?

hugo
2009-10-28, 07:37 PM
Nimm doch das Nimbus abzüglich runder Gabel plus http://www.einradladen.net/shop/show_product.php/cPath/9/products_id/802

Cyc
2009-10-28, 10:10 PM
Nimm doch das Nimbus abzüglich runder Gabel plus http://www.einradladen.net/shop/show_product.php/cPath/9/products_id/802

Mensch Hugo, jetzt hast Du mir's aber vermasselt! :eek: Das KH ist doch sooo schick. Ich dachte ihr sagt, jetzt dass ich da halt tief in die Tasche greifen muss wenn ich eine Bremse dran haben will und damit hätte ich meine Rechtfertigung gehabt das KH zu erstehen. :D

Nee, ich dachte mir schon, dass ihr da für so einen blutigen Anfänger noch einen Expertentip habt! Klasse! So werde ich das dann wohl machen. Danke, Hugo, für den Hinweis! :)

Cyc
2010-04-18, 09:58 PM
Hi,

jetzt muss ich doch nochmal nachfragen: das Nimbus 29" kann man also mit entsprechender Gabel aufmotzen und dann auch eine Magurabremse dranschrauben. KH Moment Kurbeln passen auch dran und einen KH Sattel mit T-Bar kann man auch dranmachen. Im Gewicht scheinen sich Nimbus 29" und KH29 nichts zu schenken.

Mir schwebt vor Berg runter auch Cross zu fahren, also robuste Wald- und Feldwege und Bürgersteige rauf und runter, aber sicher kein Downhill. Geht mit beiden, oder?

Im Grundpreis unterscheiden sich KH29 und Nimbus 29" aber um rund 200€. Was sind Gründe so viel mehr Geld hinzublättern?

Danke und Gruss
Cyc

chris216
2010-04-19, 05:43 AM
Was sind Gründe so viel mehr Geld hinzublättern?

Für meine Marathon-Edition habe ich ungefähr das von Dir beschriebene Setup. Die Nimbus-Gabel ist etwas spillerig und ich traue ihr nicht allzu viele Bordsteine oder Wurzeln auf längere Zeit zu. Da ich psychisch und physisch nicht in der Lage bin meine Einräder in den Grenzbereich zu bringen, kann ich zum Bruchverhalten nicht viel sagen.
Wenn Du das Geld übrig hast, würde ich zu der deutlich verwindungssteiferen KH-Gabel greifen.

Yeti
2010-04-19, 07:00 AM
Wenn du das Nimbus mit KH Sattel und Moment Kurbeln aufmotzt, dann reduziert sich der Preisunterschied zum Nimbus schon mal auf ca. 150 Euro. Davon gehen dann nochmal 40 Euro in die billigere Nabe und Pedale des Nimbus und den Rest macht die Gabel aus. Eine KH Gabel kostet 120 Euro, eine Nimbus Gabel 20 Euro.
Ich denke, damit läßt sich der Preisunterschied erklären. Und bei fast allen diesen Bauteilen sind die hochwertigeren/teureren auch ihr Geld wert (wenn man die höhere Qualität denn auch nutzt bzw. braucht).

Cyc
2010-04-19, 07:20 AM
Danke, Chris216 und Yeti!

Moment Kurbeln hätte ich noch welche übrig. Aber mir ist Uphill auch wichtig und vom Rennrad her weiss ich wieviel Trittenergie in die Verwindung eine wenig steifen Rahmens geht. Das wäre dann wohl noch ein weiteres Argument für KH. Möglicherweise auch eine robustere Felge.

(Mist, das geht echt noch ans Geld das Hobby hier. Hätte doch mal beim Murmeln bleiben sollen ;))

chris216
2010-04-19, 07:36 AM
Moment Kurbeln hätte ich noch welche übrig.

Bei Municyle kannst Du Dir bestimmt auch immer Teile rausrechnen lassen.

From the Woods
2010-04-19, 09:15 AM
Bei Municyle kannst Du Dir bestimmt auch immer Teile rausrechnen lassen.

Auf jeden Fall macht der Roland das. Mein KH26 Schlumpf war ja laut Bestellung auch nur die Aneinanderreihung aller Einzelteile und kein Komplettrad mehr ;)