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Schlumpf: Erfahrungsaustausch

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  • Woher stammt diese Erkenntnis? Kann ich nicht bestätigen. Ich denke, die meisten Guni-Fahrer nutzen Scheibenbremsen. Habe aber keine statistischen Daten.

    Bei den älteren Schlumpfnaben (alles vor der aktuellen Generation) war die Achse recht kurz, so daß es etwas schwierig war, da eine Bremsscheibe zu montieren ohne daß diese an der Nabe schleift. Deswegen hat Kris Holm mit dem Umstieg von Moment Kurbeln auf Spirit Kurbeln auch den Q-Faktor deutlich erhöht.
    Ansonsten gibt es eigentlich keinen Grund, der gegen eine Scheibenbremse bei einer Schlumpfnabe spricht. Die generelle Diskussion pro oder kontra Scheibenbremse im Vergleich zu Felgenbremse lasse ich jetzt mal außen vor. Das ist unabhängig von Schlumpfnaben.
    Wolfgang

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    • Originally posted by Yeti View Post
      Ansonsten gibt es eigentlich keinen Grund, der gegen eine Scheibenbremse bei einer Schlumpfnabe spricht. Die generelle Diskussion pro oder kontra Scheibenbremse im Vergleich zu Felgenbremse lasse ich jetzt mal außen vor. Das ist unabhängig von Schlumpfnaben.
      Ich habe keine Schlumpfnabe, aber es gibt da einen Nachteil von Scheibenbremsen am Schlumpf:
      Im hohen Gang bremst man "durch" das Planetengetriebe. Das ist erstens Belastungstechnisch nicht großartig (führt aber offenbar nicht zu Schäden), aber vor allem kann man nicht während man bremst schalten, bei einer Felgenbremse ist dies möglich.
      In the beginning the Universe was created. This has made a lot of people very angry and been widely regarded as a bad move. -Douglas Adams.

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      • Das ist tatsächlich ein Argument. Ich selbst fahre durchgängig Felgenbremsen. Insofern betrifft mich das nicht. Aber im großen Gang nutze ich die Bremse sowieso nur äußerst selten.
        Wolfgang

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        • Ich hab da so eine Idee und wollte mal hören was die Ingenieure dazu sagen.
          Bei der Schlumpfnabe wird ja ein Lager als Drehmomentstütze fixiert. Dieses Lager hält den Planetenträger fest. Wenn man nun den Planetenträger über dieses fixe Lager mit Hilfe eines Ringmotors antreibt hat man ein e-Uni, das aber nur im großen Gang funktioniert. Im kleinen Gang fährt es sich ganz normal egal was der Motor tut.
          Richtig? Oder habe ich da einen Denkfehler?
          Wolfgang

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          • Stimmt soweit erstmal...
            Einradfahren in Sachsen:
            einradsachsen.com
            f/EinradSachsen
            07.06.2020: Europamarathon

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            • Na, dann muß ich mal anfangen über die Umsetzung nachzudenken
              Wolfgang

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              • Erster Projektrückschlag: die Schlumpfnabe von HPH, die ich dafür verwenden wollte hat mir jemand weggeschnappt
                Wolfgang

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                • Eine Erkenntnis des letzten Bastelabends war: Carbonspacer sind an der Schlumpfnabe keine gute Idee. Bei mir waren beide komplett zerfleddert.
                  "You won't get hurt if you land it!" ->tugboat

                  Großartigster Onlineshop der Welt! -> www.municycle.com

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                  • Ich habe mich mal ein wenig auf dem Markt für Innenläufer-Torque-Motoren umgeschaut. Es gibt tatsächlich kleine mit Hohlwellendurchmesser 42mm, was dann ja auf das Lager der Schlumpfnabe passen würde. Allerdings kommen die alle mit Drehmomenten von 3 bis 4Nm daher. Wogegen eBike-Antriebe bei ca. 50Nm anfangen. Damit kommt man also nicht weit. Habe ich die falschen Motoren gefunden? Oder sind die wirklich so leistungsschwach wenn sie klein sein sollen?

                    Dafür kam mir noch eine Idee für die Sensorik um die vom Fahrer geleistete Arbeit zu messen, die dann ja wieder gebraucht wird um den Motor anzusteuern. Die kann man doch direkt an der Drehmomentstütze abgreifen, muß dann vom Motor zugesteuerte Leistung allerdings wieder abziehen. Korrekt? Oder wird durch die Motorleistung die Leistung des Fahrers derart verzerrt, daß man das irgendwie anders messen muß?

                    Bei einem normalen Einrad (ohne Motor) im großen Gang, in welche Richtung wirkt eigentlich eine Kraft auf die Drehmomentstütze? In Fahrtrichtung oder gegen Fahrtrichtung? Ich denke in Fahrtrichtung. Zumindest muß der Motor stark genug sein, um die Drehmomentstütze stützen zu können. Sonst findet man sich plötzlich im leicht gedämpften Leerlauf wieder. Und das bedeutet, daß man auch Energie reinstecken muß wenn der Motor gar nicht zugeschaltet ist, außer man kann ihn irgendwie verriegeln. Das wirft wiederum die Frage auf, ob die Drehmomentstütze wirklich der richtige Angriffspunkt für den Antrieb ist.
                    Wolfgang

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                    • Die Drehmomentstütze will sich natürlich gegen die Drehrichtung von Rad und Kurbeln drehen. So rein aus Gründen der Impulserhaltung. Sonst wäre es ja eine Drehmomentverstärkung.
                      Wolfgang

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                      • Rechne bei der Motorgröße mindestens mit so einem wie bei E-Bikes. Eher größer, bei dem Drehmoment. Zusätzlich muss ein ein Motor mit Bremse sein, sonst müsste er sich, wenn du ohne Unterstützung fahren willst, in permanenter Lageregelung befinden. Das heißt, der Akku würde auch ganz ohne Unterstützung alle werden, und dann hast du ein Leerlaufrad.
                        Einradfahren in Sachsen:
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                        07.06.2020: Europamarathon

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                        • Hab gerade bei meinem 29er die Kurbeln ausgetauscht weil die alten einfach ausgeleiert waren und ich sie nicht mehr fest bekommen habe. Bei der Gelegenheit habe ich rechts und links vertauscht, damit ich beim Pendeln nicht mehr versehentlich mit dem Knöchel hochschalten kann. Jetzt werde ich neu lernen müssen zu schalten... Und dann bei den anderen Schlümpfen auch die Seiten vertauschen.
                          Wolfgang

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                          • @ Yeti

                            wäre es nicht einfacher mit dem anderen Fuß unten zu Pendeln?

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                            • Da habe ich meine Schokoladenseite. Du nicht?
                              Ich kann auf beiden Seiten pendeln. Aber mit links unten ist es deutlich entspannter und sicherer. Gerade bei großen Rädern.
                              Und das Schalten umzulernen dürfte nicht so dramatisch sein. Man muß ja sowieso den Knopf auf beiden Seiten drücken können.
                              Wolfgang

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                              • „Falsch“ rum schalten ist kein Problem. Ging auf Anhieb. Allerdings ist das Fahrverhalten im großen Gang irgendwie anders. Ich schiebs mal darauf, daß die Drehmomentstütze jetzt auf der anderen Seite ist.
                                Und einmal habe ich beim Runterschalten ziemlich oft erfolglos gegen die Gabel geklopft bis ich gemerkt habe, daß ich gegen die falsche Seite klopfe.
                                Wolfgang

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