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Schlumpf: Erfahrungsaustausch

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  • Aus eigenener Erfahrung kann ich dazu sagen, dass es am wahrscheinlichsten ist, wie bereits Eric vermutet hat, dass der Märkische Sand sich unter die Abdeckscheibe gesetzt hat und nun munter Geräusche macht.
    Ich hatte seinerzeit nach einmal Sandkuhle fahren richtig bedenkliches Knirschen und das erst nach 3 Wochen nach Neukauf. Habe vor Angst den Schlumpf eingeschickt. War natürlich nichts. Seitdem weiss ich, dass die Scheibenabdeckung sich gerne mal löst und unser besonderer Sand dann für bestialisches Geknirsche sorgt. Ich fahre seitdem übrigens nicht mehr durch die Sandkuhle. Falls die Abdeckung tatsächlich durchrutscht richtig saubermachen und wieder festkleben.
    Events: RTB 2012, GMTW 2013, RTB 2013, RTB 2014, RTB 2018, RTB 2019
    Vehicles: 20'' Quax St., 24'' KH Schlumpf, 26'' Nimbus Muni, 29'' Quax Cr., 36'' KH

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    • Es ist zwar megapeinlich, aber irgendwie muss ich da wohl durch...

      Es waren einfach nur zu fest angezogene Lagerschalen.


      Davon abgesehen machen sich die neuen 137er Kurbeln wirklich hervorragend. Schalten ist viel einfacher geworden, fahren im kleinen Gang ist sehr viel angenehmer und meine Befürchtung vor Kontrollverlust im großen Gang war völlig unbegründet.

      vlG
      Uli
      "You won't get hurt if you land it!" ->tugboat

      Großartigster Onlineshop der Welt! -> www.municycle.com

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      • Originally posted by Eremit View Post
        Davon abgesehen machen sich die neuen 137er Kurbeln wirklich hervorragend. Schalten ist viel einfacher geworden, fahren im kleinen Gang ist sehr viel angenehmer und meine Befürchtung vor Kontrollverlust im großen Gang war völlig unbegründet.
        Auf welcher Radgröße?
        Wolfgang

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        • 32"
          "You won't get hurt if you land it!" ->tugboat

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          • Ja, da sollten 137mm im großen Gang locker reichen. Ich fahre auf dem geschlumpften 36er 125mm und will die Kurbeln keinen Millimeter länger haben.
            Wolfgang

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            • Ich fahre halt Stadtverkehr und eigentlich nie Touren.
              "You won't get hurt if you land it!" ->tugboat

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              • Eingewöhnungszeit

                Liebe erfahrene Schlumpfer,

                seit letztem Mai bin ich Besitzer eines 26er KH-Schlumpf. So richtig glücklich bin ich damit immer noch nicht, ich werde im grossen Gang noch immer seekrank und fahre alles andere als entspannt. Im November hat es mich gleich zweimal aus voller Fahrt der Länge nach auf den Teer gelegt - ohne besonderen Grund, Bodenwellen, Äste, Steine, was auch immer.
                Nun möchte ich mich wieder an das Teil heranwagen. Aus diesem Grund folgende Fragen:
                1. Wie viele km sollte man rechnen, um entscheiden zu können, ob man zum Schlumpfen taugt oder nicht.
                2. Wann legt sich die Seekrankheit
                3. Mit welcher Schutzausrüstung bewegt Ihr Euch auf den schnellen Rädern (Helm, Handschuhe, Knieschoner hatte ich schon - Ellenbogenschützer hätte ich haben sollen)?
                4. Gibt es ausser den 3Ü (üben, üben, üben) noch eine Möglichkeit, Sicherheit auf dem Gerät zu erlangen?

                Schon im Voraus vielen Dank!

                Henrik

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                • 1. 500
                  2. eigentlich sollte die gar nicht auftreten. ich höre das erste mal davon, daß jemand beim Einradfahren seekrank wird. Insbesondere wundert es mich, daß es dann nur im großen Gang passiert.
                  3. Helm, Handschuhe. Auf Knieschützer verzichte ich beim Streckefahren. Das liegt aber daran, daß ich früher Judo gemacht habe und weiß, daß ich abrollen kann. Ich würde daraus keine allgemeine Empfehlung machen.
                  4. die Sache im Kopf durchspielen. Nicht jede Strecke ist für den großen Gang geeignet. Es ist ok, zu sagen "hier fahre ich lieber im kleinen Gang". Also ein Gefühl dafür entwickeln, wo der große Gang Sinn macht und wo nicht.

                  Generell gibts beim Schlumpfen 3 Dinge zu lernen:
                  1. Fahren im großen Gang
                  2. Schalten
                  3. sich in allen Situationen wohl fühlen
                  3. dauert vermutlich am längsten.
                  Wolfgang

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                  • Seekrank beschreibt es vielleicht nicht ganz richtig: Es ist so ein Gefühl, als ob das Rad wahlweise nach vorne oder hinten abhauen will - ein Bisschen so, wie bei meinen ersten Versuchen auf dem 36er. Wenn ich es so recht bedenke, also einfach mangelnde Übung.

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                    • Das liegt einfach an dem effektiv sehr großen Rad. 26" im großen Gang entsprechen 40". Das entspricht also ungefähr deinem 36" Rad. Allerdings sagt dir dein Kopf, daß das nicht mit der tatsächlichen Radgröße zusammen paßt.
                      Dazu kommt das auf die Gabel wirkende Drehmoment beim Beschleunigen und Bremsen. Daran gewöhnst du dich.
                      Wolfgang

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                      • Seekrank- ich hatte das auch. Durch meinen Beruf habe ich das aber als "zu hohe Kreisverstärkung" und dadurch regelungstechnisch instabil bezeichnet. Ich hatte mit zu kurzen Kurbeln angefangen.
                        Ich neigte mich nach vorne, gab viel zu viel Gas. Neigte mich dadurch stärker nach hinten und bremste dann viel zu sehr. Um das nach vorne kippende Einrad abzufangen, gab ich Vollgas... Abflug. D.h. eine regelungstechnisch aufklingende Schwingung. Das zerreißt jedes geregelte System. Solche Eigenschwingungen können während der Lernphase leicht durch Stöße, Bodenwellen derselben Frequenz oder durch den Eingriff der Bremse mit besonders hohem Einfluß/d.h. viel zu hoher Kreisverstärkung leicht angeregt werden.
                        D.h. man muß lange üben, damit man nicht überreagiert, bzw.damit die Kreisverstärkung stimmt. Alternativ helfen lange Kurbeln, weil das geregelte System dann wie gewohnt schnell reagiert. Genauso hilft ein T-Bar, wenn man schon Erfahrung (500km) damit hat. Sich bewußt zu sagen, daß man nicht überreagieren soll, brachte bei mir nichts.
                        Last edited by Ulkicycling; 2017-03-07, 08:55 PM.
                        Niels
                        20", 24", 36" Schlumpf, Twice
                        Penspinning

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                        • Das beschreibt das Problem sehr schön.
                          T-Bar ist schon dran, ohne das Teil hätte ich gar keine Chance. Bei längeren Kurbeln als den 150ern, die ich drauf habe, könnte ich vermutlich wieder so schlecht schalten, dass ich schon dabei vom Rad kippen würde...
                          Also übe ich fleissig weiter, damit sich das gute Stück nicht bald unter "Suche - tausche - verkaufe" wiederfindet.

                          Vielen Dank für die Auskünfte.

                          Henrik

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                          • Du bist kurz vor dem Ziel, nix da mit "Suche - tausche - verkaufe". Ein geschlumpftes KH26 ist ideal, sobald du den Dreh raus hast.
                            Zu 3. Schutzausrüstung (sehr individuell) Helm, Handschützer, Ellenbogenschützer: Skaterausrüstung vom Supermarkt, gibt bestimmt besseres.
                            Ellenbogenschützer trage ich immer, von den Gebrauchsspuren her brauche ich sie nicht wirklich. Bin aber auch noch nicht richtig nach hinten abgegangen, Stichwort Aufschaukeln,s.o.
                            Knieschoner:Oneil Pumpgun
                            Schuhe: Five Ten Impact low/andere tragen high
                            Niels
                            20", 24", 36" Schlumpf, Twice
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                            • Originally posted by Spurius View Post
                              1. Wie viele km sollte man rechnen, um entscheiden zu können, ob man zum Schlumpfen taugt oder nicht.
                              2. Wann legt sich die Seekrankheit
                              3. Mit welcher Schutzausrüstung bewegt Ihr Euch auf den schnellen Rädern (Helm, Handschuhe, Knieschoner hatte ich schon - Ellenbogenschützer hätte ich haben sollen)?
                              4. Gibt es ausser den 3Ü (üben, üben, üben) noch eine Möglichkeit, Sicherheit auf dem Gerät zu erlangen?
                              zu 1: Ich habe mir im Alter von 53 einen 29er-Schlumpf zugelegt und bín von Anfang an bis heute 127er-Kurbeln gefahren. Anfangs habe ich hauptsächlich Schalten geübt und bin im ersten Jahr vielleicht 200km gefahren. Das Fahrem im 2.Gang hat mich anfangs viel Kraft gekostet und als ich dann versucht habe schnell zu fahren, hatte ich ein oder zwei Stürze bei vollem Tempo durch Aufschaukeleffekte. Im nachhinein würde ich sagen, die Feinmotorik der Füße war noch nicht so weit. Heute habe ich solche Probleme nicht mehr. Ich fühle mich aber jenseits der 22km/h auf dem ungeschlumpften 36er wohler (mit 125er). Bei Touren ab 15km erreiche ich mit dem 36er auch höhere Durchschnittsgeschw.
                              zu 2: wahrscheinlich enspricht deine Seekrankheit meinen Aufschaukelproblemen. Viel Üben hilft bestimmt. Yeti dürfte mit 500km richtig liegen. Ältere Semester vielleicht etwas mehr.
                              zu 3: fahre immer mit Handgelenkschonern, weil verstauchte Handgelenke bisher meine häufigste Verletzung war.
                              Peter

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                              • Originally posted by Nightrider View Post
                                Viel Üben hilft bestimmt. Yeti dürfte mit 500km richtig liegen. Ältere Semester vielleicht etwas mehr.
                                Hey, ich bin ein älteres Semester.

                                Aber grundsätzlich gilt wie bei allen komplexen Bewegungsabläufen, daß das eine Sache der Routine ist. Ein Chirurg wird danach beurteilt, wie viele gleichartige Operationen er schon durchgeführt hat. Hier entspricht das dann halt den Kilometern im großen Gang und der Anzahl der Schaltvorgänge.
                                Ich hab mal beides für mich geschätzt und komme auf ca. 15Mm im großen Gang (Strecken auf geschlumpften Einrädern im kleinen Gang nicht reingerechnet) und 15k Schaltvorgänge. Nachdem du deinen Schlumpf erst seit einem Jahr hast und auch noch mehrere Monate Pause gemacht hast, bist du von diesen Werten sicherlich sehr weit weg. Also: dran bleiben. Im Laufe der Zeit wirds ganz von alleine entspannter und sicherer.
                                Wolfgang

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