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Mit Einrad im Straßenverkehr

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  • Felgenbremse
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    Letztens bin ich schon wieder einer Katze begegnet. Es gibt einfach zu viele davon. Diese Katze ist sogar auf Kamera weil ich zu der Zeit die Kamera am 36" befestigt hatte und auch angeschaltet hatte. Es funktioniert recht gut also mit der Kamera. Nur muss ich noch etwas an der Perspektive Arbeiten die ist noch nicht so gut. Weiß eigentlich irgentwer warum die Uhrzeit nicht stimmt oder muss man die Einstellen und ich habe es noch nie getan oder Sommer/Winterzeit aber das wird sogar glaube ich angezeigt oder? Also wenn man sich schon 100 Jahre nicht mehr Angemeldet hat und dann sich mal wieder aus xyz Gründen Anmeldet dann glaube ich das es sich mal geändert hat.

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  • Felgenbremse
    replied
    Ich hatte zum Glück noch nie Ärger im Straßenverkehr. Außer wenn Autos meinen diese müssten unbedingt in einer 30sger Zone ein 36" Überholen und die haben nichts gewonnen weil, die müssen wieder an der nächsten Kreuzung bremsen. Aber dafür hatte ich fast eine unangeheme Begegnung mit einer Katze am Montag. Ich bin in eine Straße eingebogen und hatte Gegenwind ,das war mein Glück. Das heißt ich war nicht schnell. Nach 20 Metern meinte eine Katze über die Straße zu laufen. Uns trennten noch 10 Zentiemeter aber ich habe gebremst,die Katze ist auf die andere Straßenseite glaufen und ich bn weiter gefahren. Allerdings wenn ich schneller gewesen wäre, hätte es kein gutes Ende genommen. Aber in meinem Dorf (ich schriebe bewusst Dorf, weil wir offieziel eines sind mit 4000 Einwohnern) passiert meistens nicht viel im Straßenverkehr. Gut vielleicht können manche Menschen nicht parken aber so ist das Eben mit dem Autofahren ,deswegen fahre ich Einrad oder Fahrrad oder nutze die Öffis um irgendwo hinzukommen. Polizei fährt bei uns sehr selten durch. Das interessiert keinen. Wir haben noch nicht einmal eine Ampel aber dafür ein Blietzer im Dorf stehen seit letztem jahr erst.

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  • jogi
    replied
    Und da steht auch nicht das beide Räder den boden berühren müssen.
    Eine Rolle hinten am Sattel oder wo auch immer machen ein einrad dann "definitiv" zum Fahrrad
    Originally posted by Yeti View Post
    Zum Juni 2017 wurde die StVZO geändert (Seelefand hat mich darauf aufmerksam gemacht). Unter anderem wurde §63a neu hinzugefügt in dem steht

    Bislang habe ich - auch aufgrund "meiner" Verwaltungsvorschrift - das Einrad als Fahrrad im rechtlichen Sinne betrachtet. Hat sich das nun geändert?
    Ich denke nein. Auch bisher gab es eine fast gleichlautende Definition eines Fahrrads. Und zwar im Übereinkommen über den Strassenverkehr von 1968:

    die im englischen Original allerdings ganz anders lautet:

    Da wird also lediglich gesagt, ein Fahrrad ist ein Fahrrad ohne Motor.
    Auf die deutsche Version dieser Definition wird auch in Gerichtsurteilen Bezug genommen, z.B. Ss (OWi) 460/04. Trotzdem wird das Einrad als Fahrrad anerkannt, obwohl es laut dieser Definition zu wenige Räder hat.
    Andere Meinungen? Überhaupt Meinungen?

    Bonmont am Rande: wenn ich mir diese neue Definition eines Fahrrads in der StVZO anschaue, ist ein Fahrrad plötzlich kein Fahrrad mehr sobald die Straße abschüssig ist oder Rückenwind weht. Weil dann der Antrieb ja nicht mehr ausschließlich durch Muskelkraft erfolgt.
    Last edited by jogi; 2020-02-11, 07:42 AM.

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  • unikum
    replied
    Broschüre Schweiz für FÄG (Fahrzeugähnliche Geräte)

    Gute Broschüre für Alle, die in der Schweiz einradeln.

    bfu_3.025.01_auf rollen unterwegs – fahrzeugähnliche geräte.pdf

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  • Yeti
    replied
    Zum Juni 2017 wurde die StVZO geändert (Seelefand hat mich darauf aufmerksam gemacht). Unter anderem wurde §63a neu hinzugefügt in dem steht
    (1) Ein Fahrrad ist ein Fahrzeug mit mindestens zwei Rädern, das ausschließlich durch die Muskelkraft auf ihm befindlicher Personen mit Hilfe von Pedalen oder Handkurbeln angetrieben wird.
    (2) [hier gehts um Pedelecs]
    Bislang habe ich - auch aufgrund "meiner" Verwaltungsvorschrift - das Einrad als Fahrrad im rechtlichen Sinne betrachtet. Hat sich das nun geändert?
    Ich denke nein. Auch bisher gab es eine fast gleichlautende Definition eines Fahrrads. Und zwar im Übereinkommen über den Strassenverkehr von 1968:
    «Fahrrad» ist jedes Fahrzeug mit wenigstens zwei Rädern, das ausschliesslich durch die Muskelkraft auf ihm befindlicher Personen, insbesondere mit Hilfe von Pedalen oder Handkurbeln, angetrieben wird;
    die im englischen Original allerdings ganz anders lautet:
    "Cycle" means any cycle not self-propelled. Any state bound by annex 1 shall include in this definition cycles fitted with an auxiliary engine of the type described in that annex;
    Da wird also lediglich gesagt, ein Fahrrad ist ein Fahrrad ohne Motor.
    Auf die deutsche Version dieser Definition wird auch in Gerichtsurteilen Bezug genommen, z.B. Ss (OWi) 460/04. Trotzdem wird das Einrad als Fahrrad anerkannt, obwohl es laut dieser Definition zu wenige Räder hat.
    Andere Meinungen? Überhaupt Meinungen?

    Bonmont am Rande: wenn ich mir diese neue Definition eines Fahrrads in der StVZO anschaue, ist ein Fahrrad plötzlich kein Fahrrad mehr sobald die Straße abschüssig ist oder Rückenwind weht. Weil dann der Antrieb ja nicht mehr ausschließlich durch Muskelkraft erfolgt.

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  • jockie
    replied
    :d

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  • turtle
    replied
    Brilliant!

    Ein Komiker hätte das nicht besser inszenieren können.
    Gratulation!!!

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  • Holzwurm
    replied
    Originally posted by Yeti View Post
    Es hat geschneit und auf den Straßen ist es gerade ziemlich rutschig. Deshalb bin ich heute mit dem Muni in die Arbeit gefahren. Prima Grip, kein Problem. Eine Polizeistreife sah das wohl anders und wollte mich auf die Straßenverhältnisse aufmerksam machen. Beim Versuch zu bremsen kam das Auto ins Schlingern und wurde von einem zufällig anwesenden Laternenmast gestoppt. Das schöne Polizeiauto hat jetzt eine Beule. Beim Aussteigen ist dann einer der Polizisten ausgerutscht und hat sich die Uniform schmutzig gemacht. Ich konnte mir nicht verkneifen zu fragen, ob ich zur Unfallaufnahme die Polizei rufen soll. Ich konnte es mir auch nicht verkneifen, ihnen zu erklären, daß ich genau deswegen Einrad fahre, weil mir bei diesem Wetter jedes andere Verkehrsmittel zu riskant ist.
    Vielleicht hatten die ja auch noch Sommerreifen drauf

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  • jogi
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    vielen dank für diesen schönen einstieg in die woche

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  • Amon
    replied
    Herrlich, diese Yeti-Sichtung durch die Polizei!
    Ich musste leider mit dem Auto zur Uni fahren, mit dem Einrad hätte ich mich auch deutlich sicherer gefühlt, aber der Weg wäre etwas zu weit.

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  • Yeti
    replied
    Es hat geschneit und auf den Straßen ist es gerade ziemlich rutschig. Deshalb bin ich heute mit dem Muni in die Arbeit gefahren. Prima Grip, kein Problem. Eine Polizeistreife sah das wohl anders und wollte mich auf die Straßenverhältnisse aufmerksam machen. Beim Versuch zu bremsen kam das Auto ins Schlingern und wurde von einem zufällig anwesenden Laternenmast gestoppt. Das schöne Polizeiauto hat jetzt eine Beule. Beim Aussteigen ist dann einer der Polizisten ausgerutscht und hat sich die Uniform schmutzig gemacht. Ich konnte mir nicht verkneifen zu fragen, ob ich zur Unfallaufnahme die Polizei rufen soll. Ich konnte es mir auch nicht verkneifen, ihnen zu erklären, daß ich genau deswegen Einrad fahre, weil mir bei diesem Wetter jedes andere Verkehrsmittel zu riskant ist.

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  • jockie
    replied
    Das mit den zwei getrennten Hydraulik-Leitungen vom Kfz-Bremskraftverstärker zu jeweils einem Bremsenpaar (über Kreuz VL+HR und VR+HL) ist schlichtweg ein günstiges Sicherheitsfeature.
    Da geht es ums Ausfallen der Hydraulikleitungen durch Riss, Alterung, verwässerte Bremsflüssigkeit, Marder oder James Bonds Widersacher. Ich meine, das steht auch schon seit anno Tobak in der StVZO. Damals waren die Bremsleitungen vermutlich noch aus Bakelit und die Bremsflüssigkeiten schon gar nicht so langlebig wie heuer.

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  • ansgar
    replied
    Und was ist wenn im Auto das Handtäschchen unter das Bremspedal rutscht, dass sich das Pedal nicht mehr herunterdrücken lässt? Dann hilft die zweite Hydraulik auch nix. (Diese Situation hatte anno dazumal mein Fahrlehrer bei einer Fahrschülerin -> bei Rot über die Ampel, knapp vor nem LKW über die Straße...)

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  • jogi
    replied
    mensch Hugo alter anarchist,
    aus dir wird ja doch noch mal was

    vorschriften sind in erster linie für arme und spiesser.
    lasst uns doch einfach neue regeln machen

    ich hab heute keine zeit, aber man könnte doch mal ein paar sinnvolle neue einradregeln in die stvo schreiben, mit link versehen und entweder im smartphone "mitführen" oder einfach ausdrucken. im ernstfall kannst du dich dann einfach darauf beziehen was du zu dem thema im netz gefunden hast

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  • hugo
    replied
    Originally posted by Yeti View Post
    Andererseits gilt die Handbremse beim Auto als Bremse, obwohl sie völlig ungeeignet ist, das fahrende Auto runterzubremsen. Zumindest bei allen Geschwindigkeiten über Schrittgeschwindigkeit.
    Nicht nur ungeeignet, sondern hoch gefährlich. Sobald die Räder hinten blockieren, bricht das Heck aus und man landet irgendwo da, wo man nicht hin wollte. Meines Wissens haben heutzutage aber alle Autos mindestens 2 voneinander getrennte Hydraulikeinheiten, die beide mit dem selben Pedal betätigt werden. Wenn also ein Teil ausfällt, bremst der andere immernoch. Da wird es dann mit der Argumentation beim Einrad oder Fixie schwierig. Die Bremswirkung der Pedale wäre eher mit der Motorbremse beim Auto gleichzusetzen.

    Insgesamt sind diese strikten Vorschriften leider ziemlich dämlich. Der Gesetzgeber hält die Leute pauschal für Volltrottel, die sich und andere mutwillig gefährden. Dass die große Mehrheit rücksichtsvoll und ihrem Können entsprechend unterwegs ist, geht in die Bürokratenköpfe nicht rein.

    So werden wir also mit der Situation umgehen müssen und bei eventuellen Ermahnungen seitens der Ordnungskräfte einsichtig mit dem Kopf nicken, um danach wie gewohnt weiterzufahren.

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